Zahnimplantat Kosten

Was kostet eine Implantatbehandlung?
In unserem Implantatzentrum in Waghäusel Wiesental zwischen Mannheim, Heidelberg und Karlsruhe geben wir Patienten das gute Gefühl fester Zähne zurück — schon innerhalb eines einzigen Tages und zu transparenten Preisen. Wir beraten Sie verständlich und finden gemeinsam mit Ihnen die für Sie beste Therapie. Neben unseren Implantologen sorgt sich zudem ein hoch qualifiziertes Team um Ihre optimale Versorgung.


Was kostet ein Zahnimplantat?
Kosten Zahnimplantat kennen und vergleichen
Zahnimplantate bzw. die Kosten für das Zahnimplantat werden in den allermeisten Fällen nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen und werden so zu einer reinen Privatleistung. Natürlich ist es dann wichtig, den Preis für ein Zahnimplantat, das heute als Standard in der Versorgung in der Zahnmedizin gehört, zu kennen. Dabei kann es durchaus sein, dass große Preisunterschiede festgestellt werden, je nach Zahnarztpraxis oder Zahnklinik bzw. Implantologe.
Preisunterschiede Zahnimplantate
Bei der Kalkulation der Kosten richtet sich jeder Zahnarzt in Deutschland an der Gebührenordnung für Zahnärzte, kurz: GOZ. Pauschalpreise, wie man sie manchmal findet, sind also unzulässig, wenn dabei die GOZ nicht berücksichtigt ist. Dem Zahnarzt bleiben auch noch Freiräume bei der Preisgestaltung bzw. Kalkulation der Kosten für Zahnersatz bzw. Implantate.
Zusammensetzung der Kosten
Implantatkosten
Den Einkaufspreis bzw. die Kosten, den der Zahnarzt beim Implantat Hersteller wie z.B. ICX, Straumann, Bredent, Camlog etc. bezahlt, muss er 1:1 an seine Patienten weitergeben. Zuschläge sind nicht zulässig. Auch Rabatte bei hoher Abnahmemenge müssen an den Patienten vom Zahnarzt weitergegeben werden. Das Zahnimplantat selbst finden Patienten meistens in ihren Rechnungen unter der Position Materialkosten. Hier sind auch die Implantat-Bestandteile aufgeführt: Implantatkörper, Abdeckschraube, Abutment, usw. Auch bei den Bestandteilen unterscheiden sich die Kosten herstellerbedingt. Es kann durchaus vorkommen, dass Preise von Implantaten sehr schwanken und mal mehr oder weniger kosten. Die Preisspanne für ein Zahnimplantat bewegt sich von Hersteller zu Hersteller zwischen ca. 50 bis 300 Euro. Allgemein kann man die Empfehlung aussprechen, dass auf einen namhaften Hersteller bzw. ein bewährtes Produkt zurückgegriffen werden sollte. Jedoch ist noch zu erwähnen, dass Zahnärzte oft mit nur einem oder wenigen Implantathersteller und dessen Implantatsystem zusammenarbeiten, sodass Patienten keine freie Wahl über den Hersteller des Zahnimplantats haben. Ein Grund dafür ist, dass jedes System unterschiedlich zu handhaben ist und dadurch seine eigene Besonderheit hat. Sich in alle Systeme einzuarbeiten, würde einen zu großen Aufwand darstellen.
Implantationskosten
Das sind die Kosten (Honorar), die die Arbeit des Zahnarztes, also das Einsetzen des Implantates in den Knochen, abdecken. Diese Kosten werden aus den GOZ-Positionen (Gebührenordnung für Zahnärzte): 9000, 9010, 9060 usw. bestehen. Der Preis kann bei jeder Position unterschiedlich sein, weil es sogenannte Multiplikationsfaktoren gibt. Bei Implantationen liegt dieser Faktor zwischen 2,3 – 3,5. Die Faktorierung muss aber vom Zahnarzt begründet werden, wenn der Faktor über 2,3 liegt. Eine solche Begründung könnten schwierige Knochenverhältnisse sein, die individuell vorkommen können und die Implantation erschweren. Liegt der Faktor über 3,5 muss der Zahnarzt vorab eine gesonderte schriftliche Vereinbarung mit dem Patienten treffen.
Die Implantationskosten (das Honorar des Zahnarztes) sind also davon abhängig, wie viele Positionen verwendet wurden und welcher Faktor gewählt wurde.
Kosten des späteren Zahnersatzes
Spätestens nach der Einheilphase (durchschnittlich 6 Wochen bis 3 Monate, oft kann das Implantat auch sofort belastet werden: siehe Feste Zähne sofort) muss das Implantat mit einem weiteren Aufbau versorgt werden, die man Suprakonstruktion nennt. Oft handelt es sich dabei um eine „Krone“ (GOZ-Position 2200 auf der Rechnung), die mit dem Implantat verschraubt oder verklebt wird. Statt der Krone kann auch unter anderem eine Prothese am Implantat verankert werden. Das alles sind indirekte Kosten für das Implantat, aber ohne Suprakonstruktion ist das Implantat nutzlos. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, die Gesamtkosten zu betrachten und nicht nur die für das Implantat selbst.
Die Kosten für ein Implantat hängen also auch von der gewählten Suprakonstruktion ab.
Zusätzliche Leistungen
Diese sind oft nötig, um die Implantation komplikationsfrei und präzise durchführen zu können. Dazu gehören: DVT (= 3-D-Röntgenaufnahme), Bohrschablone, Sinuslift, Knochenaufbau, usw. Weitere Infos dazu finden Sie auf unserer Internetseite in den entsprechenden Beschreibungen.
Zusätzliche Leistungen können höhere Kosten verursachen.
Unterschiede privat oder gesetzlich versichert
Privatpatienten zahlen oft höhere Preise. Das liegt daran, dass bei gesetzlich versicherten Patienten einige Leistungen direkt über die Krankenkasse abgerechnet werden und deshalb später nicht mehr auf der Rechnung erscheinen. Bei Privatversicherten werden aber alle erbrachten Leistungen auf der Rechnung aufgelistet.
Einzelne Kosten bewerten
- Implantatkosten: Implantate, die herstellerseitig pro Stück über 250 Euro kosten, gelten als hochpreisige Implantate.
- Ein Faktor über 3,5 ist zwar die Ausnahme, sollte er aber auf Ihrem Kostenvoranschlag oder Ihrer Rechnung erscheinen, handelt es sich um einen ganz besonders schwierigen Fall. Es lohnt sich, nochmals nachzufragen.
- Auch wenn Kosten für Knochenaufbauten auf Ihrem Kostenvoranschlag erscheinen, sollten Sie nachfragen, da diese nicht immer erforderlich sein müssen.
- Finden Sie ein kleines »a« am Ende einer Position (z.B. 9060a) handelt es sich um eine sogenannte »Analogposition«, für die es in der GOZ keine Gebührenposition gibt und die zu Schwierigkeiten bei der Erstattung der Privat- oder Zusatzversicherung führen kann. Auch hier sollten Sie beim Zahnarzt nochmals nachfragen.

Wir sind für Sie da
Unsere Unterstützung bei Kosten und Erstattung
Viele Patientinnen und Patienten sind unsicher, wenn es um die Kosten einer Implantatbehandlung und die Erstattung durch Zusatzversicherungen geht. Diese Unsicherheit kann genauso belastend sein wie medizinische Fragen. Deshalb legen wir großen Wert darauf, Sie in allen finanziellen Fragen umfassend zu begleiten.
Mit über 20 Jahren Erfahrung und mehr als 800 Implantaten pro Jahr kennen wir die Abläufe bei Kostenvoranschlägen, Versicherungskommunikation und Erstattungsfragen genau. Diese Routine geben wir an Sie weiter.
Das bieten wir Ihnen:
- Ausführliche Heil- und Kostenplanbesprechung: Wir nehmen uns Zeit, alle Positionen verständlich zu erklären und Ihre Fragen zu beantworten.
- Verlässliche Kostenkalkulation: Unsere Kostenvoranschläge sind präzise kalkuliert. Sie wissen von Anfang an, welche Kosten auf Sie zukommen.
- Aktive Unterstützung bei Zusatzversicherungen: Wir begleiten Sie bei der Kommunikation mit Ihrer Zusatzversicherung und helfen bei allen Fragen zur Erstattung.
- Juristische Unterstützung bei Erstattungsschwierigkeiten: Sollte es zu Problemen mit Ihrer Versicherung kommen, unterstützen wir Sie über unsere juristische Beratung (PVS) dabei, berechtigte Ansprüche durchzusetzen. Dieser Service ist für Sie selbstverständlich kostenfrei.
Wir erleben täglich, dass Patientinnen und Patienten vor einer Implantatversorgung zurückschrecken, weil sie unsicher im Umgang mit Versicherungen sind oder Fragen zur Erstattung haben. Genau hier möchten wir Sie entlasten. Sie konzentrieren sich auf Ihre Behandlung – wir kümmern uns um den Rest.

Grundlegende Infos für mehr Transparenz
Informationen für Privatversicherte
Bei Privatversicherten fallen die Rechnungen meist höher aus, da hier, anders als bei gesetzlich Versicherten die gesamte Behandlung inklusive aller Leistungen aufgeführt wird. Die Verrechnung erfolgt direkt zwischen Krankenkasse und Zahnarzt-Praxis.

Spar-Tipps
So können Sie sparen
Zahnimplantate können ein wichtiger Schritt sein, um die eigene Zahngesundheit und Ästhetik wiederherzustellen. Allerdings gehen mit dieser Investition oft hohe Kosten einher. In diesem Abschnitt zeigen wir Ihnen verschiedene Spartipps, damit Ihre Implantatbehandlung nicht zur finanziellen Belastung wird.
Zahnbehandlung von Steuer absetzen
Zahnarztkosten können von der Steuer abgesetzt werden, wenn die Kosten eine unzumutbare finanzielle Belastung für Sie darstellen. Ob das bei Ihrer Zahnbehandlung der Fall ist, wird anhand des prozentualen Anteils der Behandlungskosten an Ihrem Jahreseinkommen gemessen.
Zahnzusatzversicherung
Möchten Sie sich in den nächsten Jahren eine hochwertige Versorgung leisten, ist der Abschluss einer Zahnzusatzversicherung durchaus überlegenswert. Allerdings ist das Angebot schwer durchschaubar. Vergleichen Sie die Tarife und Versicherungsbedingungen daher sorgfältig.
Bonus-System der Krankenkassen
Gesetzlich versicherte Patientinnen und Patienten erhalten von der Krankenkasse einen Kostenzuschuss (Festzuschuss). Führen Sie das sogenannte Bonusheft, damit sich der Zuschuss erhöhen kann. Das Bonusheft erhalten Sie an unserem Empfang. Bei jeder Vorsorgeuntersuchung erhalten Sie einen Stempel von uns.
Ratenzahlung & Finanzierung
Bei Behandlungen, wie zum Beispiel mit Zahnimplantaten, müssen häufig Zuzahlungen geleistet werden. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit einer zinsfreien Finanzierung.
Dazu arbeiten wir mit dem externen Finanzdienstleister PVS Reiss zusammen.
Hier können Sie die Höhe Ihrer Teilzahlungsraten bzw. die Laufzeit Ihrer Zahlungen ganz bequem online errechnen. Genannte Beträge sind aufgrund eines vereinfachten Rechenweges hier angenähert und daher nicht verbindlich. Sie sollen Ihnen lediglich eine Kostenübersicht vermitteln. Die Mindestrate beträgt 25,00 Euro.
Härtefall-Regelung
Sind Patientinnen oder Patienten finanziell nicht so gut gestellt, erhalten sie einen 100 % Bonus unabhängig vom Bonusheft. Sie erhalten also den doppelten Festzuschuss bei der Versorgung mit Zahnersatz. Ob bei Ihnen die Härtefall Regelung greift, hängt stark von Ihrem monatlichen Einkommen ab und muss vor der Beantragung des Zahnersatzes geklärt werden. Ein Nachweis, wie ihn die Krankenkasse verlangt, ist unabdingbar.
Mit diesen Strategien schaffen Sie eine solide Grundlage, um Ihre Implantatkosten langfristig zu reduzieren und gleichzeitig in Ihre Zahngesundheit zu investieren. Falls Sie Fragen zu den vorgestellten Spartipps oder eine individuelle Beratung wünschen, steht Ihnen unser Team jederzeit gerne zur Seite.







