Periimplantitis effektiv behandeln

Moderne Behandlung entzündeter Zahnimplantate im Implantatzentrum Dr. Henninger
Zahnimplantate sind eine bewährte und zuverlässige Lösung für den Ersatz verlorener Zähne. Damit sie langfristig stabil und funktional bleiben, ist eine gute Pflege unerlässlich. Wie bei natürlichen Zähnen kann es jedoch auch rund um Implantate zu einer Entzündung kommen, der sogenannten Periimplantitis.
Im Implantatzentrum Dr. Henninger in Waghäusel sind wir auf die Behandlung dieser Implantatentzündung spezialisiert. Je nach Befund setzen wir dabei auf moderne, innovative Verfahren wie die HELBO® Photodynamische Therapie und die GalvoSurge® Implantatreinigung, um Entzündungen gezielt zu behandeln und das Implantat möglichst zu erhalten.


Unsere Behandlungsmöglichkeiten bei Periimplantitis
Welche Therapie bei einer Periimplantitis sinnvoll ist, hängt vom Stadium der Entzündung und dem Zustand des umliegenden Knochens ab. Im Implantatzentrum Dr. Henninger setzen wir auf zwei moderne, wissenschaftlich etablierte Verfahren, die individuell oder in Kombination eingesetzt werden.
HELBO® (Photodynamische Therapie)
Schonende, nicht-invasive Behandlung zur gezielten Reduktion entzündungsfördernder Bakterien. Die HELBO®-Therapie eignet sich besonders bei frühen bis moderaten Formen der Periimplantitis und unterstützt die Heilung des umliegenden Gewebes.
GalvoSurge® Implantatreinigung
Innovatives Verfahren zur gründlichen Entfernung von bakteriellen Biofilmen direkt von der Implantatoberfläche. GalvoSurge® ermöglicht auch bei fortgeschrittener Periimplantitis eine effektive Reinigung schwer zugänglicher Bereiche und trägt häufig dazu bei, den Implantatverlust zu vermeiden. Bei Bedarf kann das Verfahren mit einem Knochenaufbau kombiniert werden.


Entzündung am Implantat
Was ist eine Periimplantitis?
Eine Periimplantitis ist eine Entzündung am Zahnimplantat. Sie betrifft das Zahnfleisch sowie den Kieferknochen und kann zu einer Lockerung des Implantats führen, wenn sie nicht rechtzeitig behandelt wird. Die Erkrankung ähnelt der Parodontitis, die bei natürlichen Zähnen auftritt, jedoch betrifft sie den Bereich um das Implantat. Die Periimplantitis ist eine ernsthafte Komplikation, die die Stabilität des Implantats gefährden kann. Wenn sie nicht behandelt wird, kann sie sogar zum Verlust des Implantats führen. Daher sind eine frühzeitige Diagnose und Therapie wichtig.
Typische Symptome einer Periimplantitis
Die Symptome einer Entzündung des Zahnimplantats können je nach Schweregrad variieren. Zu den häufigsten Anzeichen gehören:

Zahnfleischentzündung (Rötung und Schwellung): Um das Implantat herum kann das Zahnfleisch gerötet, geschwollen und empfindlich sein. Häufig tritt Mundgeruch auf.

Blutungen: Beim Zähneputzen oder bei der Anwendung von Zahnseide kann es zu Blutungen rund um das Implantat kommen.

Schmerzen: Ein dumpfes oder stechendes Schmerzempfinden im Bereich des Implantats kann auf eine Entzündung hinweisen.

Eiterbildung: In fortgeschrittenen Fällen kann Eiter um das entzündete Implantat auftreten, was auf eine bakterielle Infektion hinweist.

Implantatlockerung: Im schlimmsten Fall kann das Implantat wackeln oder sich lockern, wenn der Kieferknochen durch die Entzündung abbaut.
Treten eines oder mehrere dieser Symptome auf, sollte zeitnah eine zahnärztliche Abklärung erfolgen. Je früher die Behandlung beginnt, desto größer sind die Chancen, das Implantat zu erhalten.
Ursachen & Risikofaktoren einer Periimplantitis
Die Periimplantitis entsteht in den meisten Fällen durch bakterielle Beläge, die sich rund um das Implantat ansammeln und eine Entzündung des Gewebes auslösen. Verschiedene Faktoren können das Risiko zusätzlich erhöhen:

Unzureichende Mundhygiene: Eine schlechte Zahnpflege führt zu einer Ansammlung von Plaque und Bakterien, die das Zahnfleisch und den Kieferknochen reizen.

Rauchen: Rauchen beeinträchtigt die Heilung des Gewebes und erhöht das Risiko für entzündliche Erkrankungen, einschließlich Periimplantitis.

Vorerkrankungen: Bestehende Erkrankungen wie Diabetes, parodontaler Rückgang oder eine genetische Veranlagung können das Risiko einer Periimplantitis erhöhen.

Schadhafter Zahnersatz: Beschädigte Kronen und Abutments (Aufbauteile der Implantate) können das Risiko für eine Periimplantitis erhöhen, da sie bakterielle Ansammlungen begünstigen.
Diagnosestellung
Moderne Diagnostik im Implantatzentrum Dr. Henninger
Eine präzise Diagnostik ist die Grundlage für eine erfolgreiche Behandlung der Periimplantitis. Nur so lässt sich beurteilen, wie weit die Entzündung fortgeschritten ist und welches Therapieverfahren sinnvoll ist.
Klinische Untersuchung
Wir untersuchen das Zahnfleisch um das Implantat auf Rötungen, Schwellungen und Blutungen. Zudem wird auch das Implantat abgetastet, um festzustellen, ob es locker ist oder Schmerzen verursacht.
Röntgenbilder
Mit Röntgenaufnahmen können wir den Kieferknochen und den Zustand des Implantats beurteilen. Eine Periimplantitis führt in der Regel zu einem Knochenschwund um das Implantat, der auf den Röntgenbildern sichtbar wird.
Sondierung
Zusätzlich können wir eine Sondierung durchführen, bei der wir mit einem speziellen Instrument den Bereich rund um das Implantat abtasten. Bei einer Periimplantitis zeigt sich häufig eine vertiefte Tasche im Zahnfleisch, in der Bakterien und Entzündungen vorhanden sind.
Unsere Spezialisten für Ihre Periimplantitis-Behandlung
Behandlung & Therapie bei einer Entzündung des Implantats
Die Behandlung einer Periimplantitis richtet sich nach dem Stadium der Entzündung, dem Ausmaß eines möglichen Knochenabbaus und der Implantatoberfläche. Ziel ist es, die Entzündung zu stoppen, Bakterien nachhaltig zu reduzieren und das Implantat möglichst zu erhalten. Im Implantatzentrum Dr. Henninger stehen dafür drei aufeinander abgestimmte Behandlungsansätze zur Verfügung – von schonend bis chirurgisch.
Konservative Behandlung
In frühen Stadien können nicht-chirurgische Maßnahmen ausreichend sein, etwa eine intensive professionelle Reinigung, antibakterielle Begleittherapien und eine engmaschige Nachsorge.
Innovative Therapieverfahren (HELBO® & GalvoSurge®)
Bei weiter fortgeschrittener Entzündung oder erhöhtem Bakterienbefall setzen wir auf moderne, innovative Verfahren:
- HELBO® Photodynamische Therapie zur gezielten Reduktion entzündungsfördernder Bakterien
- GalvoSurge® Implantatreinigung zur effektiven Entfernung von Biofilmen direkt von der Implantatoberfläche
Diese Verfahren können einzeln oder kombiniert eingesetzt werden und helfen häufig, einen chirurgischen Eingriff oder den Implantatverlust zu vermeiden.
Chirurgische Behandlung
Bei ausgeprägter Periimplantitis mit tieferen Taschen oder Knochenabbau kann ein chirurgisches Vorgehen notwendig sein, um die Implantatoberfläche vollständig freizulegen, gründlich zu reinigen und gegebenenfalls einen Knochenaufbau durchzuführen.

Bei fortgeschrittenerer Periimplantitis
GalvoSurge® Implantatreinigung
Eine zentrale Voraussetzung für den Erfolg der Periimplantitis-Behandlung ist die gründliche Entfernung bakterieller Biofilme von der Implantatoberfläche. Gerade bei rauen Oberflächen und tiefen Implantattaschen stoßen mechanische Reinigungsverfahren jedoch häufig an ihre Grenzen.
Mit GalvoSurge® setzen wir im Implantatzentrum Dr. Henninger auf ein innovatives elektrochemisches Verfahren, das bakterielle Beläge selbst in schwer zugänglichen Bereichen zuverlässig entfernt – schonend für Implantat und Knochen.
Wann ist GalvoSurge® sinnvoll?
- Bei frühen Entzündungsstadien
- Als ergänzende Maßnahme zur professionellen Implantatreinigung
- Zur Reduktion bakterieller Belastung ohne chirurgischen Eingriff

Bei leichter Periimplantitis
Schonende HELBO®-Therapie bei Periimplantitis
Die HELBO® Photodynamische Therapie ist ein modernes, nicht-invasives Verfahren zur gezielten Bekämpfung entzündungsfördernder Bakterien. Dabei wird ein spezieller Farbstoff aufgetragen, der durch Licht aktiviert wird und die Bakterien zerstört, ohne gesundes Gewebe zu schädigen. Die HELBO®-Therapie eignet sich besonders bei milden bis moderaten Formen der Periimplantitis und wird häufig ergänzend zu anderen Maßnahmen eingesetzt.
Wann ist die HELBO®-Therapie sinnvoll?
- Bei frühen Entzündungsstadien
- Als ergänzende Maßnahme zur professionellen Implantatreinigung
- Zur Reduktion bakterieller Belastung ohne chirurgischen Eingriff
Schritt für Schritt zu gesunden Zähnen
Ablauf der Photodynamischen Therapie bei Periimplantitis

Schritt 1
Auftragen des Farbstoffs
Zunächst wird ein spezieller Farbstoff (häufig Methylblau oder Toluidinblau) auf das betroffene Gewebe rund um das Implantat aufgetragen. Dieser Farbstoff ist in der Lage, gezielt in die Bakterienzellen einzudringen, die die Periimplantitis verursachen.

Schritt 2
Lichtaktivierung
Anschließend wird das behandelte Gebiet mit einer speziellen Lichtquelle bestrahlt. Das Licht aktiviert den Farbstoff, wodurch eine chemische Reaktion ausgelöst wird. In dieser Reaktion entstehen hochreaktive Sauerstoffmoleküle, die die Bakterienzellen zerstören..

Schritt 3
Bakterienbekämpfung
Die erzeugten Sauerstoffmoleküle zerstören die Zellwände der Bakterien, was zu deren Abtötung führt. Da sich der Farbstoff vorrangig in schädlichen Bakterien anlagert, wird das gesunde Gewebe geschützt und erhalten.

Schritt 4
Reduktion der Entzündung
Neben der Bekämpfung der Bakterien wirkt das Licht auch entzündungshemmend. Es unterstützt die Heilung des betroffenen Gewebes und fördert die Regeneration des Zahnfleisches und des Kieferknochens.

Schritt 5
Regelmäßige Nachsorge
Nach der Behandlung mit der photodynamischen Therapie sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen erforderlich, um den Heilungsprozess und den Erfolg der Behandlung zu überwachen.

Implantologe
Dr. Henninger – Ihr Spezialist bei Periimplantitis
Vertrauen auch Sie auf unsere Erfahrung.
Mit über 20 Jahren Erfahrung im Bereich der Implantologie ist Dr. Henninger ein ausgewiesener Experte – insbesondere wenn es um die Prävention und Behandlung von Periimplantitis geht. Durch den routinierten Umgang mit innovativen Technologien wie 3D-Röntgen, digitaler Volumentomographie (DVT) und minimalinvasiven Verfahren kann er Implantate und das umliegende Gewebe äußerst präzise untersuchen und behandeln.
Warum zu uns
Gründe für die Periimplantitis-Behandlung bei Dr. Henninger

Expertise: Dr. Henninger gehört zu den führenden Implantologen in Deutschland mit über 20 Jahren Erfahrung.

Individuelle Versorgung: Wir behandeln eine Periimplantitis stets stadiengerecht.

Moderne Behandlung: Die HELBO®-Therapie ist eine schonende und nicht-invasive Behandlungsmöglichkeit.

Alles aus einer Hand: In unserem Implantatzentrum bieten wir eine umfassende Versorgung aus einer Hand – auch bei komplizierten Fällen.

Das MGZ Dr. Henninger ist geprüftes und zertifiziertes Leading Implant Centers Mitglied und hat den Tätigkeitsschwerpunkt DGI/APW.
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Vorteile im Überblick
Welche Vorteile bietet die photodynamische Therapie bei Periimplantitis?
Die photodynamische Therapie bietet eine Reihe von Vorteilen, insbesondere im Vergleich zu herkömmlichen Behandlungsmethoden:

Minimalinvasiv: Die PDT ist eine nicht-invasive Behandlungsmethode. Im Gegensatz zu chirurgischen Eingriffen oder der Entfernung von Implantaten wird das Gewebe nicht geöffnet oder verletzt, was das Risiko von Komplikationen und die Erholungszeit verkürzt.

Gezielte Bakterienbekämpfung: Die PDT ist sehr spezifisch und bekämpft gezielt die Bakterien, die die Periimplantitis verursachen. Dadurch wird das umliegende gesunde Gewebe nicht beeinträchtigt.

Schmerzfrei und komfortabel: In der Regel ist die Behandlung schmerzfrei und erfordert keine örtliche Betäubung. Patienten berichten häufig von minimalen Beschwerden während und nach der Behandlung.

Reduziert das Risiko von Implantatverlust: Durch die effektive Bekämpfung der Bakterien und die Förderung der Heilung des Gewebes kann die PDT dazu beitragen, das Zahnimplantat zu erhalten und das Risiko von Knochenschwund oder Implantatverlust zu verringern.

Verkürzte Heilungszeit: Da die Therapie sanft und gewebeschonend ist, verkürzt sich die Heilungszeit im Vergleich zu invasiveren Behandlungsmethoden. Patienten können schneller in ihren Alltag zurückkehren.
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Prävention
Einer Periimplantitis vorbeugen
Eine gute Pflege und regelmäßige Nachsorge sind entscheidend, um Entzündungen rund um Implantate zu vermeiden. Mit den folgenden Maßnahmen können Patienten aktiv zur Gesunderhaltung ihrer Implantate beitragen:

Implantate und Zähne zweimal täglich gründlich putzen

Zahnzwischenräume mit Interdentalbürsten oder Zahnseide reinigen

Antibakterielle Mundspülungen nach Absprache verwenden

Regelmäßige Kontrolltermine beim Zahnarzt wahrnehmen

Professionelle Zahnreinigung in empfohlenen Intervallen durchführen lassen

Auf das Rauchen verzichten

Allgemeinerkrankungen wie Diabetes gut einstellen

Auf Anzeichen von Entzündung (z. B. Zahnfleischbluten) achten und frühzeitig handeln
FAQs
Häufige Fragen zur Periimplantitis
Ist eine Periimplantitis gefährlich?
Wie macht sich eine Periimplantitis bemerkbar?
Wie lange dauert eine Periimplantitis?
Was kostet eine Periimplantitis-Behandlung?
Was tun bei Periimplantitis?
Wie bemerkt man eine Periimplantitis?
Wie sieht eine Periimplantitis aus?
Ist Periimplantitis heilbar?
Was tun gegen Periimplantitis?
Wie schnell schreitet eine Periimplantitis fort?
Kann man eine Periimplantitis mit Hausmitteln selbst behandeln?

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